Unser Team

 Silvia Schwerzmann

Silvia SchwerzmannSeit meiner Kindheit interessieren mich andere Länder und Kulturen und ich habe in meinem Leben schon sehr viele Reisen gemacht, vor allem in Länder rund um den Mittelmeer-Raum. Ich habe Familie und Freunde in Italien (Lazio) und ebenfalls in Spanien (Costa Blanca), wo ich 12 Jahre gelebt und ein Geschäft geleitet habe.

Meine Ausbildungen sind vor allem kaufmännischer und sprachlicher Natur: Kauffrau und Buchhalterin, 5-sprachig (d/f/i/sp/e). Zudem habe ich eine Ausbildung in Psychosynthese (ganzheitliche Psychologie) und einige Zusatzausbildungen aller Art, von Lomi-Lomi bis Klangschalen-Therapie. Ich finde, Weiterbildung hält uns am Leben und es ist mir ganz wichtig, niemals stehen zu bleiben.

Tunesien hat mich als Land auch schon immer interessiert. Nach einer ziemlich traumatischen Ehe mit einem Tunesier habe ich jedoch meine Kontakte auf meine tunesischen Freunde hier in der Schweiz beschränkt, ging jahrelang nicht mehr nach Tunesien. Bis dann die Wüste rief…

Die Wüste hat mich tief beeindruckt, ihre Magie, ihre Energie, ihre Schwingung. Ich habe sie kennen und lieben gelernt und beschlossen, dies anderen Menschen ebenfalls zu ermöglichen. Ich habe das grosse Glück, einen tunesischen Partner gefunden zu haben, Mohamed, welcher ein richtiger Wüstensohn ist und welcher mir dabei helfen wird, die geplanten Reisen für jeden Teilnehmenden zum unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen. Der Kontakt zu den tunesischen Menschen ist mir sehr wichtig dabei und auch die Sensibilisierung für deren ganz spezielle Situation nach der Revolution.

Ich freue mich unendlich darauf, meine Erfahrungen und Möglichkeiten mit Menschen zu teilen, welche ebenfalls daran interessiert sind, Tunesien wirklich kennen zu lernen, vielleicht mit anderen Facetten als allgemein bekannt.

Mohamed Ben Mne

mohamedIch wurde in der Oase Ksar Ghilane im Süden Tunesiens, in der Sahara, geboren und wuchs dort die ersten Jahre meines Lebens glücklich im Schosse meiner Familie auf. Mein Vater kümmerte sich um unsere Dromedare, machte Trekkings mit den Touristen und versorgte damit die Familie. Nach ein paar Jahren zogen meine Eltern, meine 5 Schwestern und ich nach Douz, dem „Tor zur Wüste“, wo ich dann zur Schule ging bis zum Lycée.

Nach Abschluss der Schule arbeitete ich vor allem in der Touristikbranche: als Koch in Hotels, Verkäufer in Boutiquen, machte Touristen-Trekkings mit den Dromedaren, etc. Zudem half ich meinem Vater, sich um unseren Dattelpalmenhain zu kümmern und unsere Ziegen und Schafe zu betreuen.

Vor ein paar Jahren begann meine Arbeit als Betreuer von Touristen-Gruppen im Wüsten-Camp (s. Bildergalerie), zusammen mit meinen Freunden, im Auftrag einer Reise-Agentur. Wir kümmerten uns um unsere Gäste, holten sie vom Flughafen in Djerba und brachten sie in die Wüste, kochten für sie, berieten sie, wie sie sich am besten in der Wüste verhalten, pflegten sie, wenn sie zu viel Sonne getankt hatten, machten Dromedar-Trekkings und Quad-Ausflüge – und am Abend musizierten und sangen wir gemeinsam mit ihnen. Am Schluss brachten wir sie wieder zum Flughafen und alles fing mit einer anderen Gruppe wieder von vorne an. Mir gefiel diese Arbeit und der Kontakt zu den Menschen immer sehr.

Das Projekt, das ich nun gemeinsam mit Silvia geplant habe, beinhaltet im Grunde genommen alles, was ich ohnehin schon gerne mache, mit dem Unterschied, dass ich es jetzt in eigener Regie durchführen und dementsprechend gestalten kann.

Ich freue mich sehr darauf, unsere zukünftigen Gäste zu betreuen und ihnen mein Land auf eine andere, persönlichere Art näher zu bringen. Auch meine Familie freut sich, Teil dieses Projektes zu sein und die Gäste bewirten zu dürfen. Tunesien ist ein wunderbares, vielschichtiges Land, welches verdient hat, dass die Menschen es besser kennen lernen. Die Revolution hat vieles zum Guten verändert und wir Tunesier wünschen uns sehr, dass die Menschen wieder in unser Land strömen, genauso wie es war vor dem grossen Umbruch. Nur so haben wir die Möglichkeit zu beweisen, dass das Verhältnis Preis/Leistung immer noch vorbildlich ist.

 

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